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28 Jahre PKK-Verbot sind 28 zu viel!

Vor nun fast 28 Jahren, am 27.11.1993, wurde das rassistische und kriminalisierende Gesetz zum PKK-Verbot erlassen. Die BRD erließ als erster EU Staat das Verbot, um kurdische Aktivist:innen zu kriminalisieren und die kurdische Freiheitsbewegung zu diffamieren. Anhand dieser rechtlichen Grundlage wurde versucht etliche Kurd:innen aufgrund vermeintlicher Mitgliedschaft in der kurdischen Arbeiter:innenpartei zu inhaftieren und mundtot zu machen. Es gibt immer wieder Versuche  kurdische Vereine, Selbstorganisierungsstrukturen und Feierlichkeiten wie das Neujahresfest Newroz zu verbieten. All dies basiert unter anderem auf der besonderen Beziehung zwischen der BRD und Türkei, welche sich schon über Jahrzehnte erstreckt.
Besonders deswegen spielt die BRD eine wesentliche Rolle in der unverhältnismäßigen Umsetzung dieses Gesetzes, so wird das Zeigen des Gesichts des rechtswidrig gefangenen Repräsentanten der kurdischen Freiheitsbewegung, Abdullah Öcalan, immer wieder versucht zu  unterbinden. Allgemein probiert der deutsche Staat “alles was kurdisch ist” zu kriminalisieren.
Mit unserer Veranstaltung möchten wir, die Initiative Verbot aufheben, über die PKK aufklären, über das Betätigungsverbot der PKK in der BRD sprechen und welche verheerenden Folgen jenes hierzulande bis heute mit sich trägt. In Folge des erhobenen Gesetzes wurde zum Beispiel im Jahr 1994 Halim Dener von Polizisten in Hannover erschossen. Dies geschah, als er Plakate mit vermeintlich verbotenen Symbolen plakatierte.
Wir wollen sichtbarer machen, welche Kämpfe geführt wurden, welcher Widerstand geleistet wurde und was es bedeutet, wenn probiert wird, eine fortschrittliche, antikoloniale und vor allem anti-patriarchale Bewegung zunichte zu machen.
Der Krieg in Kurdistan und das Verbot der PKK geht uns alle etwas an. Wir freuen uns darauf, mit euch in einen Austausch zu kommen.

Termine für Veranstaltungen

3.11.21: 18 Uhr | Alte VHS | Bonn

04.11.21: 18 Uhr | Kurdischer Verein (Oschatzer Str. 28) | Dresden

05.11.21: 19 Uhr | UJZ – Kornstraße | Hannover

05.11.21: 18:30 Uhr| Tacheles (Sternstr. 30) | Magdeburg

08.11.21: 20 Uhr | New Yorck/Bethanien (Mariannenplatz 2a) | Berlin

11.11.21: 18:30 Uhr | Universiät | Kassel

11.11.21: 19:30 Uhr | Karanfil (Weise Str. 3) | Berlin

15.11.21: 19 Uhr | Infocafé Anna & Arthur (Katzenstraße 2) | Lüneburg

16.11.21: 19 Uhr| Autonomes Zentrum (Hackländerstraße 5) | Aachen

16.11.21: 18 Uhr| Kitzhaus Agnes Reinhold (Afrikanischestr. 74) | Berlin

17.11.21: 18 Uhr | OM10 (Obere-Masch-Str, 10) | Göttingen

17.11.21: 18 Uhr | Internationales Zentrum (Koblenzer Str. 17) | Frankfurt a. M.

18.11.21: 19 Uhr | Reil 78 (Reilstraße 78) | Halle

20.11.21: 19 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastelerstr. 78) | Berlin

20.11.21:  18 Uhr | Paradox (Bernhard Str. 12) | Bremen

22.11.21: 20 Uhr | New Yorck/Bethanien (Mariannenplatz 2a) | Berlin

23.11.21: 20 Uhr | Kiezladen (Sonnenallee 154) | Berlin

24.11.21: 28 Uhr | WiWi-Bunker Hörsaal A (Von-Melle-Park 5) | Hamburg